Weiterlesen: „Am besten wäre es jeweils drei Punkte zu holenSzabolcs Safar wurde zum Spieler der Runde gewählt. Der Keeper war einer der Väter des Erfolgs gegen die SV Ried. Vor allem in der Schlussphase konnte die Nummer eins seine Klasse unter Beweis stellen und hielt seinen Kasten sauber. Somit hatte er maßgeblichen Anteil am zweiten Saisonerfolg. Nach der Übergabe stellte sich „Safi", wie er von seinen Teamkollegen gerufen wird, den Fragen des tivoli12 magazins.

Weiterlesen: Sissi!Sissi-Liga. Hört man nicht gerade selten, wenn es um die heimische Bundesliga geht. Ein ganz schön harter Begriff, wenn man den englischen Originalbegriff (sissy: Memme, Waschlappen) meint. Gott sei Dank hat der Österreicher die Tendenz, alles nicht ganz so eng zu sehen, bei Gesetzen wie im Leben. Sisi (die einzig richtige Schreibweise), die Kaiserin von Österreich, also eine monarchistische Operettenliga, aus der Zeit gefallen. Damit kann man dann schon besser leben. Und wie Elisabeth hat auch der heimische Fußball so manche Überraschung zu bieten...

Weiterlesen: Das Schweigen der LämmerHeiß-kalt gibt es derzeit für die Mannen des SKU Amstetten. Die vergangene Saison beendete man mit Hängen und Würgen auf Platz 12, einen einzigen Punkt vom letzten Tabellenrang entfernt. Die viertschwächste Offensive nach Toren, die zweitschwächste Defensive mit 31 Gegentreffern, 50 Prozent aller Spiele verloren. Andernorts wird man schmähstad, hüllt sichin  eisiges Schweigen über den Verein. Nicht so an der Ybbs.

Weiterlesen: From Höll to HellIn Innsbruck, mitten im Heiligen Land Tirol, kann es ganz schön teuflisch zugehen. Höllisch sozusagen. Höllisch steil: 28%. Die Höttinger Höll hat schon so manchem Fahrradfahrer den Atem geraubt. Und gezeigt, was denn die Stadt zwischen Nordkette und Bergisel so zu bieten hat.

Weiterlesen: Die StickerEinst war Vorarlberg ein Textilland. Baumwollspinnereien, Stickereien, Wäscheproduktion. Kaum ein Kind, das nicht mit Mäser ausgerüstet auf die Piste trottete, kaum ein Erwachsener, der sich nicht an Huber Tricot erfreute. Von der Schweiz, vom nahen St. Gallen ins Ländle expandiert, war die Textilindustrie der zentrale Arbeitgeber am Rhein. So sehr, dass die Arbeitskräfte sogar anderswo gesucht werden mussten, um die Aufträge zu erfüllen. Zunächst im Süden und Osten Österreichs, dann im befreundeten Ausland. Anfang der 1970er Jahre stammte beinahe jeder dritte Beschäftigte in der Vorarlberger Textilindustrie nicht aus Österreich. Dann kam die Krise. Herrburger, Rhomberg, Ganahl, alle geschlossen. Was blieb, waren die geholten Arbeitskräfte, die in Vorarlberg ihre Heimat gefunden haben. Was blieb, waren spezialisierte Firmen, die heute noch ihre Hochqualitätsprodukte in alle Welt verkaufen. 174 Tonnen Stickereien im Wert von rund 23 Millionen Euro gingen in 80 Länder weltweit, 57% davon nach Afrika. Was blieb, war der Spitzname für die Lustenauer, für jene, deren Hauptindustrie das Textil war – und ist. 65% aller Vorarlberger Stickereiunternehmen sind in Lustenau gemeldet, rund 400 Mitarbeiter finden dort ihr Auslangen. Von Fußball haben wir bis jetzt noch nicht gesprochen. Und doch ein bisschen.

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