tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 13. Juni 2018

Georg Fraisl

Noch keine Ende für Schlussmann

> Christopher Knett wird auch beim Bundesliga-Comeback das Tor der Schwarzgrünen hüten > Union Berlin orientiert sich bei der Suche nach einem Tormann in andere Richtungen > Heute ein Neuzugang

Ruhig ist es rund um das Tivolistadion, die Innsbrucker Fußball-Arena döst eine Art Frühsommer-Schlaf.
Es soll die berühmte Ruhe vor dem Sturm sein. Das hoffen die Verantwortlichen, die hinter der verpennten Kulisse unter Hochdruck für das langersehnte Bundesliga-Comeback von Schwarzgrün arbeiten.
Und langsam wird’s: Heute wird der Erste-Liga-Meister nach Buchacher, Meusburger und Peric den vierten Neuzugang bekannt geben, den ersten für die Offensive.

Zudem kommt Ruhe in eine andere Akte, die seit der Titelfeier auf dem Tisch liegt: Christopher Knett, der 27-jährige Schlussmann der Schwarzgrünen, wird dem Vernehmen nach doch in Innsbruck bleiben.
Union Berlin war Interesse am Torhüter der Tiroler nachgesagt worden. Die Deutschen waren von der starken Saison Knetts angelockt worden, er bot in den 31 Erste-Liga-Spielen eine tadellose Leistung, war eine wichtige Säule für den Titel.
Zudem riechen 300.000 Euro Marktwert (Quelle transfermarkt.at) nach einem Schnäppchen. Doch Union Berlin will sich anders orientieren, Wacker bleibt somit der verlässliche Schlussmann erhalten.

Wieder Trauerfall

Innsbrucks Fußball trägt weiter Trauer. Am Sonntag verstarb der ehemalige Wacker-Präsident Rudolf Sams mit 93 Jahren.