tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 23. Juni 2018

Gernot Gsellmann

Flexibilität ist das Zauberwort

> Wacker absolviert heute (17.30) in Waidring seinen zweiten Test
> Gegen Grosny feiert Patrik Eler sein schwarzgrünes Comeback
> Noch ist Einkaufsprogramm der Innsbrucker nicht abgeschlossen

"Schön, wieder hier zu sein!“ Patrik Eler wurde bei seinem gestrigen Trainingsantritt am W1 von vielen geherzt – doch danach ging’s gleich richtig zur Sache.
Denn im breiten Kader will jeder sein Stammleiberl ergattern. „Gott sei Dank – sie ziehen alle mit. Aber alles andere wäre auch schlimm“, ist Karl Daxbacher mit der ersten Woche der schwarzgrünen Vorbereitung zufrieden. Heute wird Wackers Coach wie schon gegen Bulgariens Serienmeister Ludogorez Rasgrad auch gegen den Neunten der russischen Premjer-Liga, Achmat Grosny, verschiedene taktische Varianten ausprobieren. Vom längst einverleibten 4-1-4-1 über das moderne 3-4-3 und 3-5-2 bis hin zum klassischen 4-4-2. Gegen Grosny werden heute (ab 17.30) 18 Mann zum Einsatz kommen, nur zwei werden durchspielen dürfen. Daxbacher: „Patrik bekommt nach seiner längeren Pause 45 Minuten.“

So klar legt sich der Meistermacher auch auf eine eventuelle (letzte) Neuverpflichtung fest. „Ein Außenbahnspieler wäre noch gut, wird wahrscheinlich auch noch kommen. Aber nicht so schnell.“ Denn Wacker läuft dafür die Zeit überhaupt nicht davon – zumal die Transfer-Hausaufgaben (Innenverteidigung und Sturm) allesamt abgearbeitet wurden. „Am Markt wird sich in den kommenden Wochen noch allerhand tun“, ist General Manager Alfred Hörtnagl überzeugt, „auch viel Interessantes.“ Die Transferzeit läuft in Österreich noch bis zum 31. August.