tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 16. Juli 2018

Georg Fraisl

„Überhaupt kein Grund zur Panik“

Trotz der bitteren Verletzung von Torjäger Patrik Eler mit vier Wochen Pause wird Wacker Innsbruck auf dem Transfermarkt nicht extra aktiv: General Alfred Hörtnagl sucht nach einem variablen Offensivmann

Chillen statt scoren: Goalgetter Patrik Eler ist nach dem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zum Nichtstun verurteilt. Erst in ein paar Tagen kann der Slowene mit dem vorsichtigen Rehab-Training beginnen.

Beim Saisonstart in Wien gegen die Wiener Austria (27. Juli) wird Eler genauso fehlen wie bei der Heim-Premiere gegen Sturm Graz (4. August) und beim Auswärtsmatch in Altach (11. August) – die Pause wurde mit (mindestens) vier Wochen veranschlagt.

Damit ist der Kampf um den Mittelstürmer-Platz in der schwarzgrünen Startelf zugunsten von Zlatko Dedic entschieden.
Und damit geht Wacker ohne Torjäger-Backup in die Meisterschaft.
Oder?????

General Alfred Hörtnagl schüttelt den Kopf: „Verletzungen passieren. Das ist kein Grund, Panik zu bekommen. Nur für vier Wochen einen neuen Stürmer zu holen – das ist bei Wacker sicher nicht drinnen.“

Die Tiroler bleiben bei ihrem ursprünglichen Personalplan: Ein Offensivspieler steht noch auf der Wunschliste, doch Hörtnagl denkt an einen variabel einsetzbaren Mann. „Wir ändern diese Planung nicht. Wir arbeiten an diesem Transfer, aber das kann durchaus noch dauern.“

Auch bei den Amateuren wird für die zweite Liga noch nach einem Offensivspieler gesucht.