tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 22. Juli 2018

Gernot Gsellmann

Zach, aber nur der Sieg zählt!

Ein langer Arbeitstag ohne Verlängerung: Wacker Innsbruck musste in Wien-Floridsdorf Gegner und dem Wetter trotzen – und steht nach einem knappen 3:2 gegen SC Wiener Linien in der zweiten Cup-Runde

Zäh wie ein Kaugummi. Und das ganz ohne den „Fan-Bonus“ Verlängerung ...
Die Schwarz-Grünen hatten auf dem Acker an der Raxstraße 3 in Wien-Favoriten mächtig zu strampeln. Mit dem Geläuf, auch mit dem Gegner. Der zweimal vor der Pause einen Rückstand egalisieren konnte. Zweimal nach einem Freistoß per Kopf – und das bei der Standardstärke der Innsbrucker im vergangenen Erste-Liga-Jahr. Zuvor hatten Neuzugang Stefan Meusburger (16.) mit einem Flachschuss und Stefan Rakowitz (37.) per Kopf Wacker in Führung gebracht.

Als erneut Rakowitz (nach Steilpass von Vallci) das 3:2 (56.) erzielte, schien alles auf Schiene. Nur: Die Rechnung hatte Wacker ohne den Wettergott gemacht. Plötzlich blitzte es gefährlich über Favoriten, der Schiedsrichter musste für 20 Minuten unterbrechen. Der Kaugummi ...

Doch der miteinhergehende Regen machte das Grün endlich richtig spieltauglich – daher konnte Wacker seine Technik umsetzen, hätte viel früher für Ruhe sorgen müssen. „Das ärgert mich, dass wir so viele glasklare Chancen ausließen“, mahnte Karl Daxbacher, „aber fast noch mehr: Zwei Standardtreffer kassiert, das darf nicht sein!“ Doch nach dem Abpfiff war auch der „Sir“ gnädig: „Nur der Sieg und das Weiterkommen zählen!“