tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 15. Dezember 2018

Georg Fraisl

Eiskalt sein – nicht verkühlen

Das letzte Match des Jahres im Tivolistadion wird das coolste von allen: Bei Minusgraden will sich Wacker Innsbruck gegen Wolfsberg mit einem Dreier für das Frühjahr aufwärmen

Brrrrrrrr ... Das wird das coolste Match des Jahres. Minus 10, minus 11 Grad wird das Thermometer in Innsbruck am Samstag früh zeigen, und sehr viel wärmer wird es bei Matchbeginn um 17 Uhr auch nicht sein.

Nur ja nicht verkühlen, wird das Motto der letzten 90 Spielminuten dieses Jahres im Tivolistadion sein. Bei den Zuschauern, den Betreuern und auch den beiden Mannschaften am geheizten Rasen-Viereck.

Die Gäste aus Wolfsberg wollen sich keine kalten Füße holen, weil dann vielleicht der Platz im Oberen Playoff zu wackeln beginnen würde. Zuletzt ist der Vorsprung auf den Strich aber von acht auf nur drei Punkte geschmolzen.

Und Wacker packt sich für die Kälte-Schlacht dick, dick ein, damit die Situation im Frühjahr nicht (noch) prekärer wird. Derzeit sind’s zwar fast gemütliche fünf Punkte auf die Schlusslichter Altach und Admira. Aber mit der Punkte-Teilung nach Ende des Grunddurchganges ... Da heißt es: Im Kühlschrank eiskalt bleiben!

Ein Dreier würde die Kicker-Seelen auf beiden Seiten so richtig erwärmen. Zumal sowohl die Personalsituation bei Wacker wie auch Wolfsberg regelrecht frösteln lässt. Bei den Innsbruckern fallen gleich sechs Österreicher aus, Dominik Baumgartner (Grippe) wäre der siebente. Und Wolfsberg verlor Marc Schmerböck (zweitbester WAC-Schütze) durch einen Kreuzband- und Meniskusriss.

Neue Haare für Maak

Frostig seit geraumer Zeit auch die Lage in der Tiroler Klubkasse. Der neue Sponsor Moser Medical bringt aber etwas Entspannung. Das Haartransplantations-Unternehmen wird als Einzelsponsor auf dem Dress von Matthias Maak agieren. Und der Abwehrchef wird sich in der Winterpause auch einer Haarverpflanzung unterziehen.