tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 16. Dezember 2018

Georg Fraisl

Elferkiller Knett hielt nichts von schenken

Bei minus acht Grad froren im Tivolistadion auch die Torschützen ein: So trennten sich Wacker Innsbruck und der Wolfsberger AC zum Abschluss der Herbstsaison mit einer sehr frostigen Nullnummer

Kling Glöcklein, klingelingeling.
Die Nordtribüne hielt sich mit weihnachtlichen Gesängen warm, auf dem Platz hielt man sich bei frostigen acht Minusgraden an Bewegung.
So entstand ein flottes und erste Halbzeit auch ansehnliches Match. Nur an Treffern konnte sich niemand erwärmen. Was nicht allein an den Schützen lag, sondern beiderseits auch an den Kreativabteilungen, die mit dem letzten Pass so ihre Probleme hatten.

Zudem war Christopher Knett im Tor der Innsbrucker trotz des nahen Festes so gar nicht auf Geschenke aus. Gegen Wolfsberg-Stürmer Orgill blieb er gleich zu Beginn (4.) ebenso Sieger wie gegen Michael Liendl nach Seitenwechsel vom Punkt. Baumgartner hatte Rietzmaier gestoßen, aber der schwarzgrüne Torhüter parierte schon den dritten Penalty der Herbstsaison. Erneut mit Ansage: „Ich spreche die Elferschützen vorher immer mit Tormanntrainer Dominik Bichler ab – damit war die linke Ecke klar“, strahlte Knett nach der Nullnummer, die so in die Kategorie glücklich fiel. Auch wenn den Tirolern bei einem Foul an Dedic ein Elfmeter vorenthalten wurde (80.) – und im Finish Henning und Gabriele für einen Dreier hätten sorgen können. „Das hätten wir gerne genommen, aber im Grunde muss man mit dem Punkt schon zufrieden sein“, gab auch Wacker-Kapitän Zlatko Dedic zu.