tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 16. Dezember 2018

Tobias Waidhofer

Eislaufplatz namens Tivoli

WAC-Kapitän Michael Sollbauer kam gar nicht mehr aus dem Schimpfen heraus. "Das ist fahrlässig. Wenn sich da einer wehtut. Für was haben die eine Rasenheizung?" Und auch Wacker-Spieler Matthias Maak gestand: "Im Strafraum war es schon ein Wahnsinn. Selbst mit Stollen war es wie auf einem Eislaufplatz."

Der Auslöser für den Ärger war der Rasen im Tivolistadion, der sich auf der Nordseite zwar ordentlich präsentierte, im Süden aber einer pickelharten Eisfläche glich. Adressat der Kritik war aber nicht der FC Wacker, sondern die Olympiaworld. Schließlich ist der Verein im Tivolistadion ja nicht Besitzer, sondern nur Mieter.

Olympiaworld-Geschäftsführer Michael Bielowski wies diese Kritik gestern Abend jedoch zurück. Entgegen so mancher Behauptung sei die Rasenheizung früh und stark genug eingeschaltet worden. Das Problem stelle vielmehr die Nord-Süd-Lage des Tivolistadions dar, wegen der die Sonne lediglich die Nord-, aber nicht die Südhälfte erreiche. Außerdem seien Bundesliga-Spieltage am 15. Dezember zu hinterfragen. Eines ist aber auch klar: Bundesligatauglich war dieser Rasen am gestrigen Abend nicht. Und das ist keine gute Werbung: nicht für den FC Wacker und nicht für die Sportstadt Innsbruck.