tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 17. Dezember 2018

Georg Fraisl

Wacker musste (zu) viel Lehrgeld zahlen

Ab in die Winterpause: Wacker Innsbruck musste nach der Rückkehr in die Bundesliga erst einmal ordentlich Lehrgeld zahlen und kam erst nach taktischer Umstellung in die Gänge – die Bilanz eines Comebacks

+ Der goldene Oktober hatte es für Wacker in sich: LASK besiegt (1:0), in Salzburg einen Punkt erobert (1:1) und gegen Austria Wien eine Nullnummer erzittert. Mit dem 1:1 bei Sturm und dem 1:0-Heimsieg gegen Altach dann schon im November die beste Phase. Wermutstropfen: Das Cup-Aus in Hartberg.

+ Amateure:
Mit Lukas Hupfauf, Manuel Maranda und Murat Satin haben es drei Mann aus Thommy Grumsers Truppe nach „Oben“ geschafft.

+ Fünfer-Kette: Die Umstellung auf den Alpen-Beton brachte die Stabilität, die Trainer Karl Daxbacher eigentlich angepeilt hat. Anfangs litt die Offensive darunter, aber da ist Schwarzgrün flexibler geworden.

+ Elferkiller: Gegen Wolfsberg machte Christopher Knett den dritten Penalty zunichte. Damit gehen drei Punkte des Herbstes auf sein Konto.

– Zuschauer: Am Samstag gab’s mit 2050 den Minusrekord, 4204 kamen im Schnitt. Damit ist Wacker nur Achter – ungewohnt für den einstigen Publikum-Magneten.

– Tore: Harrer und Dedic sind die Topscorer (je 4) des Vereins. In der Torschützenliste der Bundesliga kommen Wacker-Spieler erst weit unten.

– Auswärts: Mit nur sechs Punkten aus den Spielen in der Fremde ist Innsbruck die schlechteste Auswärtsmannschaft.

– Härte: Salzburg und Wacker haben die wenigsten gelben Karten (26) gesehen. Ein Tick mehr Widerstandskraft täte den Tirolern wohl gut.