tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 17. Dezember 2018

Alex Gruber

Wacker muss auf solides Handwerk bauen

Was bleibt nach der Rückkehr in die Bundesliga nach diesem Herbst stehen? Dem FC Wacker lag das solide Handwerk näher wie die große fußballerische Kunst. mit der Rückkehr zu drei Innenverteidigern und einer Fünferkette ging es ergebnistechnisch nach oben, wurden große wie der LASK (1:0) und Salzburg (1:1) geärgert und war man im vielleicht besten Saison-Heimspiel beim äußerst unglücklichen 0:1 gegen Rapid näher am Sieg dran. Im Trainerlatein gesprochen war das Spiel gegen den Ball oft besser als jenes damit.

Im Zentrum fehlte ein Kreativspieler, der in vollem Tempo aus der Etappe für Torgefahr sorgt, wie es zum Saisonauftakt Martin Harrer mit einem Doppelpack gegen Sturm und zuletzt Daniele Gabriele beim 2:2 in Hartberg bewiesen hatten. Dieses Argument ist aber auch der taktischen Ausrichtung geschuldet.

Überleben ist für die Schwarzgrünen in Saison Nummer eins letztlich alles. Das gilt sportlich am Rasen wie wirtschaftlich rund um die Geschäftsstelle. Sogar Mitaufsteiger Hartberg habe den FCW bei den Personalkosten laut Präsident Gerhard Stocker überholt. Zudem werde die Qualität der neuen Zwölferliga - mit Krösus Salzburg und Rapid fixierten zwei Teams den Europa-League-Aufstieg - oft kleingeredet.

Das Wacker-Licht brennt im Advent auf Sparflamme - wohlwollend gemeint.