tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 18. Dezember 2018

Gernot Gsellmann

Dart-WM statt auf Wohnungssuche

Nach der schwarzgrünen Weihnachtsfeier am Samstag ging’s in alle Himmelsrichtungen. Endlich Füße hochlagern – ob unter der Sonne oder im Schnee.
Einer wird die kleine Fußball-Pause (bis 7. Jänner) besonders nützen wollen: Albert Vallci. Und das sogar in zweifacher Hinsicht.

Denn seit dem Rapid-Spiel plagt sich Wackers Linksverteidiger bekanntlich mit einem Muskelfaserriss in der rechten Fußsohle herum. Gestern nun, vor der Abreise in seine Heimat Steiermark, unterzog sich Vallci noch einer Untersuchung bei der Innsbrucker Sportchirurgie „Gelenkpunkt“. „Alles läuft nach Plan. Ich musste ja froh sein, dass es nur ein kleiner Einriss war.“ Denn dadurch kann der 23-Jährige ab nächster Woche bereits mit dem für ihn ausgearbeiteten Heimtraining von Athletik-Trainer Daniel Wilson beginnen.
Besser: könnte.

Denn Vallci wird in London nächste Woche kaum mit Dehnübungen vor dem Big Ben oder ausgedehnten Waldläufen dienen können. Nicht dass man gleich auf falsche Gedanken kommt – wegen eines möglichen Transfers auf die Insel. „Nein, nein, nach einer Wohnung seh’ ich mich nicht um. Leider ...“

Eher wird der Steirer mit seinem dicken Kumpel Michael Gregoritsch, nachdem er ihm am Samstag vor Ort in Augsburg (gegen Wolfsburg) noch auf die Beine schaut, „nur“ die Dart-WM im „Ally Pally“ besuchen. Und sich englischen Premier-League-Fußball (Tottenham gegen Bournemouth) reinziehen.
Doch ein Wechsel in der Winterpause ist nicht ausgeschlossen. Nicht für ihn, noch für Wacker. „Aber da muss sportlich eine gute Perspektive vorhanden sein“, lässt Vallci wissen. Für den Bundesligisten vor allem eine finanzielle.

Morgen wird er sich mit Berater Otmar Hackl, Boss von Centerfield, zusammen setzen. „Es wurde in den letzten Wochen ja so viel geredet, so viele Gerüchte in Umlauf gesetzt. Nun will ich wissen, ob etwas Wahres darunter ist.“ Ob Sturm wirklich interessiert ist, ob er in Salzburg tatsächlich auf der Liste steht, oder bei Hull City vielleicht ein Plätzchen frei wäre. „Aber eines ist klar: Ich muss nicht weg! Mit gefällt es in Innsbruck ausgezeichnet.“ Und noch hat selbst er, nach gerade einmal 16 Bundesliga-Partien, genügend Entwicklungspotenzial.