tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 19. Dezember 2018

Gernot Gsellmann

Die Rückkehr in die Türkei

Die Geschäftsstelle ist seit gestern geschlossen. Nicht aber für einige Mitarbeiter und ihren Chef. Denn den Wacker-Angestellten geht die Arbeit wahrlich nicht aus. „Alleine für die kommende Lizenzierung gibt es vieles zu tun“, gesteht Gerhard Stocker, „der erste März kommt schneller als man denkt.“ Zudem müssen die Räumlichkeiten im Tivoli-Stadion bis Weihnachten um zwei Zimmer erweitert werden, da man sich gegenseitig schon am Schoß saß...

Noch ist das Geschenk des deutschen Reisekonzerns FTI nicht in trockenen Tüchern – doch fix ist, dass das Trainingscamp für den Bundesliga-Aufsteiger von 2. bis 12. Februar in der Türkei stattfinden wird. Offen ist einzig, ob Karl Daxbacher seiner Truppe in Side oder Belek den Feinschliff verpassen darf. Nach einem Jahr Pause Rückkehr zu den „Camp-Wurzeln“ – weil der FC Basel den Innsbruckern auf Teneriffa in die Quere kam. Und die Trainingsplätze, die Wacker 2017 genießen durfte, auch für die Zweite und etwaige Nachwuchs-Teams (!) auf der FTI-Anlage besetzte ...

Was aber nicht besonders schlimm ist: Denn die Test-Partner auf der größten Kanarischen Insel waren ohnehin schlichtweg Fall-Obst. Selten siegte Wacker nicht zweistellig! Und in der „türkischen Riviera“ tummeln sich zur selben Zeit zumindest gleichwertige Gegner.

Wer alles im Flieger sitzen wird, sollte bis dahin feststehen: Denn das Transferfenster in Österreich schließt kurz nach der Abreise (6. 2.), in England oder Deutschland mit Ende Jänner. Da könnte Wackers „Tafelsilber“, wie Albert Vallci oder Dominik Baumgartner , längst veräußert sein. Stocker: „Aber noch gibt’s keine konkreten Angebote.“ Sie werden kommen, sicher.