tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 08. Januar 2019

Wolfgang Müller

Improvisieren ist Gebot im Schnee-Chaos

Bundesligist FC Wacker Innsbruck versucht in der ersten Trainingswoche "General Winter" Paroli zu bieten.

Innsbruck - Gestern ließen die Schneemassen rund ums Tivoli-Areal den FC Wacker noch ziemlich kalt. Denn im Landessportheim waren für beide Mannschaften der Schwarzgrünen Testreihen angesagt. Bis auf Roman Kerschbaum meldete sich der gesamte Kader nach dem Winterurlaub in Innsbruck zurück. Der 24-jährige Mittelfeldspieler wird im Jänner kaum noch beim Wacker-Training zu sehen sein, weil er beim Bundesheer einrückte und zurzeit die Grundausbildung absolviert. Spätestens beim Trainingslager ab 2. Februar in der Türkei soll Kerschbaum wieder mit an Bord sein.

Bei den gestrigen Tests fehlte auch Patrik Eler. Der Slowene war beim Treffpunkt, musste sich aber erkrankt wieder nach Hause ins Bett verabschieden. Die Transfergerüchte um den 27-jährigen Stürmer sind in der Gerüchteküche weiter am Köcheln. Ob sich Wattens-Verfolger Ried die Dienste des Slowenen, der im Sommer vom französischen Zweitligisten AS Nancy auf Leihbasis zurück nach Tirol gelotst wurde, für den Aufstiegskampf im Frühjahr sichern kann, ist fraglich. Die Kommunikation mit französischen Klubs ist bekanntlich kein Honiglecken.

Hält sich "General Winter" heute zumindest etwas zurück, können die FCW-Kicker am Nachmittag auf dem geräumten Kunstrasenplatz neben dem Stadion dem Ball nachlaufen. Ab morgen sind Schneefälle angesagt und beim FC Wacker wird, so wie in Wattens, Improvisieren das Gebot der Stunde im Schneechaos.