tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 09. Januar 2019

Wolfgang Müller

Eler sieht seine Lage noch recht entspannt

Innsbruck – Kein Tor und nur 537 Einsatzminuten nach 18 Runden sind Zahlen, die Patrik Eler sauer aufstoßen. So hat sich der Slowene seine Rückkehr zum FC Wacker nicht vorgestellt. Nachdem er die Saison 2017/18 beim französischen Zweitligisten AS Nancy entweder auf der Ersatzbank oder der Tribüne verbrachte, wollte er seiner Karriere mit der Rückkehr zum Tiroler Bundesliga-Aufsteiger im Sommer 2018 einen neuen Schub verleihen. Doch daraus wurde vorerst nichts, weil dem 27-Jährigen zunächst Verletzungspech, dann das Wacker-System einen Strich durch die Rechnung machte. An einem fitten Zlatko Dedic führte meist kein Weg vorbei und Cheikhou Dieng rechtfertigte mit guten Leistungen seine späte Verpflichtung.

Es passte irgendwie ins Bild, dass Eler die ersten Trainingstage 2019 grippebedingt verpasste. „Ich bin beim FC Wacker unter Vertrag und damit gut aufgehoben“, blickt Eler der Wintertransferperiode dennoch recht entspannt entgegen, bestätigte gleichzeitig auch das Interesse von Zweitligist SV Ried: „Es gibt im Frühjahr zwei Möglichkeiten – entweder beim FC Wacker oder eben für Ried auf Torjagd zu gehen. Für mich ist es wichtig, dass ich zum Spielen komme.“ Wann und ob überhaupt ein Wechsel zustande kommt, ist nicht mehr Sache von Eler: „Das werden die Gespräche mit dem FC Wacker sowie die Verhandlungen meines Spielerberaters mit dem AS Nancy ergeben.“