tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 11. Januar 2019

Florian Madl/Alex Gruber

Durchbeißen oder neu orientieren

Innsbruck – Das bis 6. Februar verlängerte Transferfenster in der österreichischen Fußball-Bundesliga wird wohl auch beim FC Wacker Innsbruck in den kommenden Tagen für Bewegung sorgen. Zumindest hält jeder Ausschau nach Perspektiven. Die haben Neuzugang Florian Buchacher im Herbstdurchgang bei nur 113 Einsatzminuten gefehlt, dennoch zeigt sich der 31-jährige Routinier in der Wintervorbereitung kämpferisch: „Natürlich will ich mehr und bin mit meiner Rolle nicht zufrieden. Ich habe mich aber nie hängen lassen und werde mich nie hängen lassen. Ich werde weiter hart arbeiten.“

Dass er als Stammkraft und mit einem langfristigen Vertragsangebot womöglich besser bei der WSG Wattens geblieben wäre, wischt er vom Tisch: „Ich würde es wieder so machen und habe mir meinen Traum von der Bundesliga erfüllt. Außerdem ist es doch ein Ziel für einen Innsbrucker, für Wacker auflaufen zu können. Und im Herbst war ich auch vom Pech verfolgt“, spielt Buchacher beispielsweise auch auf Kreislaufprobleme in Hartberg an. Morgen soll die Wacker-Reise über den Brenner nach Bozen zum ersten Test gegen den FC Südtirol (15 Uhr) führen, die Unterschrift von Patrik Eler in Ried soll hingegen nahen.

Weit schlimmer als Buchacher hat es mit Drazen Kekez (wurde bei Wiener Neustadt angeboten) eine andere Ex-WSG-Kraft erwischt, die nach wie vor vereinslos ist. Dafür kann sich mit Armin Hamzic ein Ex-Wackerianer beim Probetraining in Steyr empfehlen, ein anderer (Harald Pichler) soll Tirol-Ligist Volders verstärken.

Auf struktureller Ebene positionierte sich der FC Wacker ebenfalls neu: Das Club-Management haben künftig Alfred Hörtnagl (Sport), Thomas Kerle (Recht, Finanzen), Felix Kozubek (Marketing) und Peter Margreiter (Organisation) über, der Vorstand fungiert künftig „verstärkt“ als Aufsichtsrat.