tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 17. Januar 2019

Wolfgang Müller

Beim Transfer von Eler hat AS Nancy das letzte Wort

Innsbruck – Wenn Wackers General Manager Alfred Hörtnagl konkrete Verhandlungen bestätigt, dann kann man davon ausgehen, dass ein Abschluss vor der Tür steht. Was im Transferfall Patrik Eler nicht so einfach ist. Denn der 27-jährige Slowene wurde bekanntlich im Sommer 2017 um eine Ablöse von über 600.000 Euro zum französischen Zweitligisten AS Nancy transferiert, wo er einen Vertrag bis 30. Juni 2020 unterschrieb. Nach einem durchwachsenen Jahr auf der Ersatzbank und Tribün­e kam Eler im Sommer 2018 leihweise für ein Jahr zurück zum FC Wacker. „Der Herbst verlief nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Was er will und braucht, ist Spielpraxis, und die bekommt er eher bei Ried“, weiß Hörtnagl um Elers Befindlichkeiten. Doch bei der Zukunft des Stürmers hat Nancy das letzte Wort. „Sollte der Transfer über die Bühne gehen, müssen wir den Leihvertrag auflösen und Nancy mit Ried einen neuen aufsetzen. Ob sie das wollen, ist die Frage.“

Bezüglich Albert Vallci meinte Hörtnagl trocken: „Es ist Transferzeit, da kann sich immer was tun. Wenn sich ein Interessent entschließt, ihn im Winter zu holen, wird man in konkrete Verhandlungen treten. Das ist momentan noch nicht der Fall.“ Interesse bekundeten schon einige österreichische Bundesligisten und ein Klub aus der Serie A.

Gegenwärtig sind sowohl der leicht angeschlagene Eler als auch Vallci noch auf Kunst­rasen in Innsbruck im Vorbereitungseinsatz. Beim FCW-Mannschaftstraining fehlen zurzeit Stefan Meusburger (Schulter-OP), Stefan Rakowitz (Schambein­entzündung) und Roman Kerschbaum (Bundesheer).