tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 18. Januar 2019

Gernot Gsellmann

Eler sucht sein Glück in Ried

> Heute wird das unglückliche Sechs-Monate-Kapitel von Patrik Eler in Innsbruck beendet werden – die SV Ried ist sich mit AS Nancy einig > Albert Vallci bei zwei Serie-A-Klubs auf der Liste – wieder bei Sturm

"Ganz ehrlich: Ich muss nicht weg“, beteuerte er immer wieder. „Es muss alles passen: Für mich, den Klub, die Perspektive.“ Albert Vallci hat einige Angebote vorliegen – doch der 23-Jährige konnte sich (noch) nicht zu einem Wechsel durchringen.

Auch wenn Italien lockt: Empoli (im Herbst mehrmals am Tivoli zur Beobachtung) und auch Parma sollen Interesse haben. „Es ist kein Geheimnis, dass sich italienische Vereine ein Bild von Albert gemacht haben“, gesteht auch Wackers Manager Alfred Hörtnagl, „aber in der Serie A werden im Winter traditionell nicht viele Transfers getätigt.“ Möglich ist aber auch, dass der Steirer in seine Heimat zurückkehrt: Denn Sturm ist durch die Zulj-Millionen (3,5) liquid, die 600.000 Euro Ablöse könnte man sich locker leisten ... „Ich will spielen“, legt sich Vallci selbst fest, „und das kann ich derzeit bei Wacker.“

Für Patrik Eler, der schwarzgrüne Zweite-Liga-Torschützenkönig von 2016/17, könnte sich genau das in Oberösterreich erfüllen: Der slowenische Stürmer wird heute beim Wattener Titel-Konkurrenten SV Ried unterschreiben – die letzten Details wurden laut Berater Lino Heiduck mit dem französischen Klub geklärt. Wacker löste den Leihvertrag mit Nancy auf und wird nun auf dem Transfermarkt selbst aktiv werden. „Wir haben die Augen immer offen gehalten.“ Was heißt: Hörtnagl wird Coach Daxbacher einen neuen Stürmer spätestens bis zum Camp-Auftakt übergeben.