tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 21. Januar 2019

Gernot Gsellmann

Junge Leihe oder mehr Torgefahr

> Eine (Schlüssel)Position im schwarzgrünen Gefüge besetzte Alfred Hörtnagl mit Klem rasch nach > Nun wird abgewägt, wie viel Geld Wacker Innsbruck in einen sehr notwendigen Stürmer investieren will

Das tat richtig gut. Dieser Top-Transfer der Klub-Kassa. Wacker Innsbruck kann nach dem Verkauf von Albert Vallci (kolportiert eine Million Euro!) aufatmen - aus finanzieller Sicht. "Das bringt uns wieder Stabilität." Welche durch den Abgang des 23-jährigen Linksverteidigers sportlich verloren gegangen ist.

Doch General Manager Alfred Hörtnagl konnte - durch das rege Interesse (auch von drei Serie-A-Vereinen) an Vallci vorgesorgt - schnell reagieren. Der mit Sturm europa-cup-erpropte Christian Klem kommt aus Lafnitz. "Der Kreuzbandriss im Sommer 2017 hat ihn zurückgeworfen. Aber ich bin sicher, dass er uns nun weiterhelfen wird." Zumal mit der Verpflichtung des 27-Jährigen das schwarzgrüne Gefüge nicht auseinandergerissen werden muss, da Klem die "kleine Kopie" (1.71m) des großen Neo-Bullen (1.91) ist.

Der zweite Steirer aus Lafnitz, Johannes Handl, wird vorerst für die zweite Mannschaft geplant - auch wenn der Innenverteidiger (20) mit ins Trainingscamp nach Side reisen wird.

Wie ein Backup für Zlatko Dedic. "Wir haben zwei Optionen", gesteht Hörtnagl, "einen Jungen von einem Topklub ausleihen. Oder doch ein Gestandener mit vielleicht mehr Tor-Garantie. Der natürlich mehr Kosten mit sich bringt." Warum nicht beide?