tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 23. Januar 2019

Gernot Gsellmann

Die Walz in die Pfalz gelungen

> Seit Mitte November schlägt sich „Sorgenkind“ Stefan Rakowitz mit einer Schambeinentzündung herum > Nun soll der 28-jährige Turbo bis zum Trainings-Camp in der Türkei wieder fitgemacht werden

Das ganze System ist irritiert. Das Becken arbeitete nicht richtig mit der Bein-Muskulatur. Und umgekehrt. „Das hatte ich schon mal als 18-Jähriger – seither aber nie mehr.“ Stefan Rakowitz gingen die vergangenen Wochen schön auf die Nieren. „Auch wenn ich noch nicht ganz schmerzfrei bin, jetzt geht’s mir gut.“

Denn der schwarzgrüne Flanken-Turbo spulte zuletzt eine harte Spezial-Therapie in Landau in der Pfalz ab. Beim Physio des österreichischen Nationalteams, Mike Steverding. Auf Anraten von Christoph Freitag, nach Infos des Ex-Austria-Goalgetters Alexander Gorgon. Sechs bis acht Stunden täglich, zwei Wochen lang. „Ich habe wirklich Fortschritte gemacht, stand sogar schon 45 Minuten lang auf dem Platz. Die Hoffnung, dass ich im Camp in Side (Anm.: ab 3. Februar) voll belastbar bin, lebt.“ Auch wenn Rakowitz nach der gelungenen Walz in die Pfalz vorsichtig bleibt. „Aber sagen, dass es sich fix ausgeht, kann ich nicht ... “

Zurück aus Salzburg

Im Gegensatz zu Wackers Sorgenkind (wie auch der an der Schulter operierte Stefan Meusburger) konnte Roman Kerschbaum wieder ins Mannschaftstraining einsteigen: Nach seiner Grundausbildung in Salzburg übersiedelte der Kapitän Anfang der Woche in das Heeressportzentrum Innsbruck. Auch sein Stellvertreter Freitag schüttelte seine Wochenend-Grippe ab, begab sich zurück in die „Obhut“ von Karl Daxbacher.