tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 04. Februar 2019

Gernot Gsellmann

Sonne, Grün und eitel Wonne – 1:0 für Wacker

> Start ins zehntägige Trainingscamp in der Türkei ist für Wacker gelungen > Spätestens am Mittwoch soll neuer Stürmer eintreffen

Alte Bekannte überall. Im samstägigen Flugzeug nach Antalya saß der Wattener Zweitliga-Rivale Ried mit Patrik Eler; im Fünf-Sterne-Tempel „Sensimar“ checkte gestern der Schweizer Drittligist Brühl St. Gallen mit Claudio Holenstein ein. Und am Nachmittag begrüßte auch noch Ex-Trainer Heinz Peischl seine schwarzgrünen Freunde aus vergangenen Tagen.

Doch bei aller Freundschaft – viel wichtiger war Karl Daxbacher und seinem Clan von Wacker Innsbruck, dass die Trainingsmöglichkeiten an der türkischen Riviera exzellent sind. „Temperatur, Plätze, passt einfach alles.“

Dabei fegte noch vor gut zehn Tagen ein Tornado über die Küste, konnten die Bundesliga-Rivalen Sturm Graz und Rapid Wien nicht alle Einheiten wie gewünscht absolvieren. Hochwasser, umgestürzte Bäume und Masten, Transparente, die durch die Luft flogen – für Fußballer nicht die allerbesten Bedingungen ...

Man könnte sagen: 1:0 für Wacker, zeitlich gesehen alles richtig gemacht. Mit der Terminisierung des Camps, in dem heute der erste Test gegen die bosnische Spitzenmannschaft Mladost Kakanj anstehen wird. Coach Daxbacher (der außer Stefan Rakowitz und Stefan Meusburger alle einsetzen kann) wird dabei einen noch schmerzhaft vermissen – den er noch (wahrscheinlich) gar nicht kennt: Der notwendige neue Angreifer, der aber am Mittwoch in Side eintreffen sollte. Bis dahin muss Sportboss Alfred Hörtnagl des Trainers Wunsch für den Abstiegskampf erfüllt haben ...