tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 06. Februar 2019

Gernot Gsellmann

Dedic macht sich um Wacker keine Sorgen

19 Grad Celsius, Sonnenschein über den zehn Plätzen der „Emir-Hotels“ – doch Zlatko Dedic musste gestern die schattige Kraftkammer vorziehen. Reine Vorsichtsmaßnahme, damit die Achillessehne nicht gereizt wird. „Alles okay“, gab der Slowene Entwarnung. Vor allem nach dem ersten freien Nachmittag im Wacker-Camp.

Mit dem leicht angeschlagenen Lukas Hupfauf musste Wackers Top-Stürmer die gestrige Trainingseinheit am satten Grün streichen. Doch mit der Gelassenheit eines 34-Jährigen blickt Dedic in die nahe Zukunft. Und bleibt trotz der durchwachsenen Herbstsaison und Tests zuversichtlich.

> Schlau! „Gegen Mladost Kakanj wollte ich nicht alles riskieren. Bei der Härte des Gegners hab ich das ein oder andere Mal den Fuß lieber zurückgezogen.“

> Vorausblickend! „Durch die Trainings auf dem Kunstrasen ist es für mich ratsam, hin und wieder eine Einheit auszulassen. Aber ich fühl mich wohl. Auch wenn durch die Intensität in Side die Frische fehlt.“

> Optimistisch! „Wir können positiv sein – wir haben sechs Punkte Vorsprung auf den Letzten. Wenn alle das Bestmögliche rausholen, mache ich mir für das Frühjahr keine Sorgen.“

> Qualitätsverlust! „Klar sind die Abgänge von Albert (Vallci) und Dominik (Baumgartner) nicht einfach so zu kompensieren. Aber wir haben gute Jungs dazu bekommen, müssen ihnen helfen, sich schnell zu integrieren. Das Team steht immer im Vordergrund.“

> Konkurrenzkampf! „Wenn der neue Stürmer kommt, kann es nur gut sein für uns. Aber mein Fokus liegt nur auf meiner Aufgabe. Und der Harmonie – die ist bei uns ausgezeichnet.“

Apropos Neuverpflichtung. Morgen Mittag wird Sportboss Alfred Hörtnagl mit dem neuen Stürmer kommen: der 19-jährige Muhammed Kiprit von Herta BSC Berlin.