tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 07. Februar 2019

Gernot Gsellmann

„Friede“ durch die Schachpartie

„Warum sind da immer so viele Fußballer?“ Um diese Zeit des Jahres, auf diesem Fleck der Erde, eine äußerst skurrile Frage. Fast wie: „Warum spielt Wacker eigentlich nicht in der Champions-League?“ Eine deutsche Touristin war im „Sensimar“ so gar nicht angetan, dass aktuell vier Mannschaften – neben den Innsbruckern auch der georgische Meister Saburtalo, die koreanische Truppe Samsung und Brühl St. Gallen – in „ihrem“ Hotel logieren. Und bis Ende Februar werden sich weitere Teams permanent die Klinke in die Hand geben.

Die ältere Dame aus unserem Nachbarland wird heute kaum den schwarzgrünen Test gegen Schachtar Donezk besuchen. Dafür aber wird extra ein „Spion“ aus Frankfurt eingeflogen: Die Eintracht lässt die Partie aufzeichnen, damit Coach Adi Hütter die richtigen Schlüsse für das Europa-League-Duell gegen die Ukrainer ziehen kann – dabei wird ihn Wackers Teammanager Gogo Feistmantl heute videotechnisch auch tatkräftig unterstützen.
Doch nicht alle deutschen Gäste sind dem Fußball in Side abgeneigt – zumindest wenn einer darunter ist, der endlich die von einem Augsburger langersehnte Schach-Partie spielt und damit dessen Urlaub rettet. „Ich spiel morgen gegen euren Trainer.“ Karl Daxbacher als „Friedensstifter“.