tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 08. Februar 2019

Alex Gruber

Der FC Wacker ist das Schaufenster

Side - Mit etwas Verspätung im Flugreiseverkehr, aber voller Tatendrang landeten Muhammed Kiprit (19) und Sascha Horvath (22) gestern als Leihspieler im Trainingscamp des FC Wacker, um ab heute für neue offensive Impulse zu sorgen. Viele Torerfolge konnten die Schwarzgrünen in der Vorbereitung ja noch nicht verbuchen.

Bei Sascha Horvath ging alles ganz schnell. Er stand noch bei Dynamo Dresden (Vertrag bis 2022) im Training, ehe ihn der Ruf aus Innsbruck ereilte. "Für mich war es klar: Ich will spielen und den Spaß am Fußball wiederfinden", diktierte der variabel einsetzbare Offensivspieler (kann im Mittelfeld über außen oder im Zentrum kommen), für den es auch noch um ein Ticket für die U21-EM geht: "Ich will mich empfehlen und dem FC Wacker natürlich weiterhelfen, damit wir so rasch wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben." Dass er einst als eines der größten Nachwuchstalente Österreichs galt, schüttelte er ab: "Das ist kein Rucksack für mich. Ich habe keinen Druck, sondern will helfen." Mit Martin Harrer (bei den Austria Amateuren), Christian Klem (Sturm) sowie Manuel Maranda und Stefan Peric (ÖFB-Nachwuchsauswahlen) hat er schon gekickt.

Muhammed Kiprit warf bezüglich seines neuen Arbeitgebers die Suchmaschine im Internet an. Valentino Lazaro hat Horvath schon einiges über den neuen Wacker-Angreifer erzählt. Auch für Kiprit, der die U19 von Hertha BSC Berlin zum Titel schoss, gilt im schwarzgrünen Schaufenster: "Ich will Spielpraxis sammeln und Punkte holen." Seine Top-Position sieht er im Angriffszen­trum, wegen seiner markanten Nase hieß es, "ich habe den Riecher dafür", schmunzelte der türkische U21-Teamspieler. Die Rückennummer 23 ist indes schon vergeben: "Die Nummer spielt keine Rolle. Ich freue mich und will Leistung bringen."