tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 09. März 2019

Gernot Gsellmann

Alles reine Kopfsache, oder?

Intensiv. Thomas Grumser verlangte von seiner neuen Truppe in den vergangenen drei Tagen, in seinen ersten seit 2016 (als er für zehn Erste-Liga-Spiele interimistisch eingesprungen war), doch einiges ab. Nicht nur physisch. Wackers schnelle und logische Lösung auf „Sir“ Karl Daxbachers erwartete Entlassung fordert vor allem die rasche Umstellung auf seine Spielidee. „Da muss der Kopf mittun.“ Denn das 5-3-2 soll schwarzgrüne Vergangenheit sein, mit dem wahrscheinlichen 3-4-3 die Bundesliga-Zukunft gesichert werden.

„Das stimmt schon – der Kopf bekommt einiges an Aufgaben.“ Selbst der, der in der „Kette“ eigentlich am wenigstens Umstellung haben sollte, muss gedanklich frisch sein: Christopher Knett. Klar, dass der Innsbrucker Keeper von Identifikation des Systems spricht, klar, dass der Wiener neues Feuer im Training ortet.

Spätestens am Sonntag ab 17 Uhr wird man sehen, ob die neue Verbindung bereits fruchten kann. Gegen den bärenstarken LASK in Pasching. „Da wissen wir, was auf uns zukommt“, ist sich Grumser sicher, „viel Rotation gibt es bei den Linzern eigentlich nicht.“

Daher wird es wohl eine reine Kopfsache, stets konzentriert zu bleiben. Über 90 Minuten hinaus. Wenn nicht doch die Physis der entscheidende Faktor wird ...