tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 10. März 2019

Wolfgang Müller

Beim LASK hängen die Trauben sehr hoch

Krasser Außenseiter, na und? Der neue Wacker-Coach Thomas Grumser glaubt an die Chance, bei seinem Debüt zu punkten.

Innsbruck - Seit sechs Runden läuft der FC Wacker schon vergeblich einem Sieg hinterher, in das Frühjahr starteten die Schwarzgrünen mit den zwei Pleiten gegen die Admira und zuletzt gegen Mattersburg denkbar schlecht und nun steht heute ab 17 Uhr das Duell beim LASK auf dem Programm. Die Athletiker haben 2019 nahtlos an die guten Leistungen vom Herbst angeschlossen. Die Rollen vor dem Heimspiel des mittlerweile seit zehn Partien unbesiegten Zweiten gegen den Zehnten aus Innsbruck sind klar verteilt. Thomas Grumser, seit letztem Dienstag neuer Chefcoach des FC Wacker, steht vor einer Herkules­aufgabe, die zumindest mit guten Erinnerungen angegangen wird: Die Innsbrucker fügten dem LASK mit dem schmeichelhaften 1:0 am 7. Oktober seine bisher letzte Niederlage zu.

Grumser macht genau das, was in so einer Situation angesagt ist. Er setzt auf seine Mannschaft und impft Selbstvertrauen ein: "Es gilt, den Spielern Vertrauen und Wertschätzung entgegenzubringen. Es wird keine Hauruck-Aktionen geben", sagte der 39-Jährige und bekräftigte zugleich, dass es nun an seinen Profis liege, ihre Chance zu ergreifen und eine Wende zum Besseren einzuleiten. "Dann bin ich sehr überzeugt, dass wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln unsere Ziele erreichen können", betonte der Daxbacher-Nachfolger, der Flo Rieder in den Kader holte, Daniele Gabriele musste zu Hause bleiben. "Egal wie das System jetzt heißt, wichtig ist, am Platz geschlossen zu agieren. Wir wollen mehr nach vorne verteidigen, mutiger auftreten", so Grumser.

Der LASK tritt mit dem Rückenwind von drei Siegen in Folge an und ist zu Hause nach zehn Partien noch unbesiegt. Die Trauben hängen in der Paschinger TGW-Arena sehr hoch. Auch deshalb ist der Blick vor allem auf das eigene Team gerichtet. "Ich denke, dass wir den Schwerpunkt auf unser Spiel legen und dann in gewissen Bereichen auf den Gegner. Wichtig ist es, den Gegner früh zu stören, in Ruhe das Spiel aufzubauen, schnell umzuschalten und auch die nötige Geduld aufzubringen", erläuterte Trainer Oliver Glasner, dem Abwehrspieler Christian Ramsebner wieder zur Verfügung steht.