tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 10. März 2019

Gernot Gsellmann

Der „neue Besen“ fordert Mut

In Pasching startet Thomas Grumser in seine zweite, auf längere Sicht geplante schwarzgrüne Ära – aber gegen einen extrem harten Brocken

Egal wie: Wir müssen uns etwas zutrauen!“ Leichter gesagt als getan. Doch der „neue Besen“ im Wacker-Clan versucht Mut zu versprühen, seinen Jungs Selbstvertrauen einzuimpfen. Was jeder neue Coach macht.

Ob Thomas Grumser in einer durchaus schweren wie beängstigenden Phase damit Erfolg haben wird, wird sich heute in der TGW-Arena weisen – zumindest die Statistik seit dem Finanz-Crash 2002 spricht für die Neulinge auf der Innsbrucker Kommandobrücke: Acht Siege, zwei Remis, vier Niederlagen. Von der West- bis Bundesliga.

So hoffnungslos ist die Ausgangslage für den Aufsteiger aus Tirol gar nicht. Denn Wacker ist gegen das Bundesliga-Sensationsteam seit sieben Duellen ungeschlagen, blieb in den letzten fünf ohne einen Gegentreffer, fügte ihm die letzte Saisonniederlage zu (1:0)! „Der Fußball wird von uns nicht neu erfunden werden. Aber mit mehr Offensive, mit guten Lösungen sind auch die Linzer vielleicht verwundbar.“

System offensiver

Grumser wird die Fünferkette, die im Herbst-Finish einigen Erfolg bescherte, zurück in die Mottenkiste packen. Ob mit 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 – in der Vorwärtsbewegung sollten sich mehr Schwarzgrüne einschalten als zuletzt. „Aber wir müssen gegen den LASK stets wachsam sein“, fordert der 39-Jährige, „weil sie im Umschaltspiel sehr, sehr effizient agieren.“ Genau das, was sich Wacker Innsbruck für die (nahe) Zukunft auf die Fahne geschrieben hat.