tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 12. März 2019

Gernot Gsellmann

Jede Menge Arbeit für das Pflicht-Ziel

> Nach dem 0:2 in Pasching gegen LASK waren Ärger und Optimismus doch eng beieinander > Im Lager von Schlusslicht Wacker Innsbruck ist trotz der Roten Laterne (noch) keine Abstiegs-Panik ausgebrochen

Klar, noch sind eins (Grunddurchgang) plus zehn (Quali-Runde) zu spielen. Daher verständlich, dass sich Angst und Panik noch nicht in die schwarzgrüne Psyche eingenistet hat. „Entscheidend ist, wo wir nach 32 Runden stehen“, bleibt Roman Kerschbaum relativ locker. Auch wenn dem nach seiner langen Verletzung zurückgekehrten Kapitän die Rote Laterne, die seit Sonntag im Tivoli hängt, nicht angenehm ist. „Trotzdem müssen wir die Nerven bewahren.“

Die schwere Auswärtspartie gegen Linz nährte auch beim 25-jährigen Niederösterreicher die Zuversicht. „Weil wir 60 Minuten lang zumindest auf Augenhöhe waren, einiges von dem, was Thomas Grumser forderte, auch umsetzen konnten.“ Nur die extrem laienhaften Fehler, die blieben. „Und das ist in der Nachbetrachtung sehr ärgerlich – weil am Sonntag mehr möglich gewesen wäre.“ Nur: Von 59:41 Prozent Ballbesitz und 8:5-Ecken „können wir uns auch nichts kaufen“. In die gleiche Kerbe schlägt Sportboss Alfred Hörtnagl: „Die Niederlage werden wir sicher nicht schönreden. Aber es war viel Gutes dabei, die Richtung, wie Thomas Fußball spielen lassen will, war klar zu erkennen.“

Schnelles Lernen

Doch allzu viel Zeit, um das neue Spielsystem von 4-3-3 und von höherem Attackieren einzustudieren, bleibt nicht. Denn der Kampf um den Klassenerhalt (nach Länderspielpause) kommt schneller als man denkt ...