tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 15. März 2019

Tobias Waidhofer

Ein Konflikt, der beigelegt werden muss

Auch wenn die WSG Wattens immer näherrückt: Der FC Wacker bleibt das Flaggschiff des Tiroler Fußballs. Das weiß auch der Tiroler Fußballverband (TFV), der aber nicht nur einen, sondern alle Tiroler Vereine vertreten muss. Deshalb ist es verständlich, wenn der Verband erklärt, dass er keine "Extrazuckerln" verteilen kann. Wenn man aber - nicht nur im aktuellen Fall Landesausbildungszentrum (LAZ) - von beiden Seiten hört, dass die Gesprächsbasis nicht die beste sein soll, dann schrillen die Alarmglocken. Es ist ein Konflikt, der schon länger schwelt und beigelegt werden muss. Im Sinne der Kinder, im Sinne der Eltern und im Sinne des Tiroler Fußballs. Wie will man einem Talent und seinen Eltern erklären, dass dessen Weg zum Profi am besten in Tirol zu vollziehen ist, wenn sich nicht einmal die zwei größten Player der Szene zusammenraufen können?