tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 03. April 2019

Gernot Gsellmann

Vielleicht im Finish ...

> Am Samstag gastiert Rapid am Tivoli – doch von großen physischen Vorteilen für sein Team will Wackers Coach Grumser nichts wissen

Drei Tage Regeneration müssten normalerweise ausreichen. Für Fußball-Profis. „Wir hatten dieselbe Konstellation schon einmal: Als Salzburg an einem Donnerstag gegen Neapel spielte“, stellt Thomas Grumser fest, „und am Sonntag waren die Mozartstädter beim Westderby absolut frisch!“

Diese drei Tage wird auch Rapid haben – vielleicht aber doch mit einem kleinen Unterschied: Wenn die Grünweißen heute in Pasching in die pokale Verlängerung müssten. „Dann wäre die Situation natürlich etwas anders. Dann könnte es schon sein, dass wir im Finish ein paar Körner mehr hätten.“ Aber selbst bei 30-minütiger Überzeit ist zu beachten: „Sollte Rapid ins Endspiel einziehen, kann man durch die Hochgefühle auch die Müdigkeit vergessen.“

Daher schaut der Wacker-Coach einzig und alleine auf seine Truppe – und da muss Grumser für den Samstag-Schlager eine Personalie ändern: Weil Hartberg-Schreck Cheikhou Dieng nach der fünften Gelben gesperrt sein wird. „Mit Durmus oder Rakowitz haben wir schnelle Seitenspieler. Aber es könnte auch ein anderer zum Zug kommen.“ Wichtig sei ohnehin, im Duell der alten Bundesliga-Rivalen „das Tempo stets hochzuhalten“. Damit die Hütteldorfer vielleicht doch irgendwann müde werden – und die Schwarzgrünen etwas zu „erben“ bekommen.