tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 05. April 2019

Georg Fraisl

„Wir verlassen uns nur auf uns selbst“

> Wacker hat den Samstag-Gegner Rapid im Semifinale des ÖFB-Cups sowohl live als auch am Fernseher beobachtet > Die Verlängerung mit einem Mann weniger haben die Tiroler nicht mit viel Mitleid registriert

Der Chef zu Hause vorm Fernseher, seine Assistenten vor Ort. Schwarzgrün hatte Grünweiß voll unter Beobachtung.
Am Donnerstag Vormittag tauschten Wacker-Trainer Thomas Grumser, Co Thomas Perstaller und Tormann-Coach Dominik Bichler die Eindrücke beim ÖFB-Cup-Semifinale über Samstag-Gegner Rapid aus. Heute werden die Betreuer ihr Wissen mit der Mannschaft teilen.

Es wäre gelogen, wenn man behaupten würde, im Lager der Innsbrucker hätte man großes Mitleid mit den Hütteldorfern gehabt, als sie mit einem Mann weniger in die Verlängerung mussten. Auch wenn Grumser die Über-Belastung beim Gegner nicht überbewerten will: „Ich weiß nicht, ob das so eine Rolle spielt. Höchstens für die Schlussphase des Spiels am Samstag.“ Zudem hat der Aufstieg ins Finale bei Rapid sicher neue Kräfte frei gesetzt. Der Wacker-Trainer nickt: „Glücksgefühle können die Müdigkeit schon ausgleichen.“

4450 Karten schon weg

Grumsers Plan für das zweite Match der Quali-Gruppe beeinflusst das ohnehin nur am Rande: Der neue schwarzgrüne Stil soll nach Hartberg (2:0) auch den Rekordmeister in die Knie zwingen: „Das einzige, auf was wir uns verlassen können, sind wir selbst. Tempo hoch halten, an die Grenzen gehen. Mit nur 97 Prozent geht’s nicht. Und ohne Fans auch nicht.“ 4.450 Karten sind im Vorverkauf schon über den Ladentisch gegangen.