tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 06. April 2019

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Die Hartberg-Gala nährt Wackers Mut


Innsbruck - Der FC Wacker Innsbruck baut heute im Heimspiel gegen Rapid auch ein Stück weit auf die Art und Weise, wie der 2:0-Auftakterfolg in Hartberg errungen wurde.

"Wenn wir unsere Sachen konsequent machen, sind wir ungut zu bespielen, daraus zieht man Kraft", diktiert Cheftrainer Thomas Grumser, der im nächsten Atemzug aber auch relativiert: "Man kann sich im Fußball vom Vorwochenende nichts kaufen. Wir müssen vom ersten Moment an wieder an unsere Grenzen gehen, um ein gutes Resultat zu erzielen."

Auf der Suche nach der Startaufstellung wartete der FCW-Trainer noch das gestrige Abschlusstraining ab. Möglich, dass Murat Satin anstelle des gesperrten Cheikhou Dieng auf den rechten Offensivflügel rückt und ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler seine Chance erhält. Grumser hat viele Optionen: "Die Trainingswoche war sehr gut, die Spieler machen uns die Entscheidung schwer."

Hellseherische Fähigkeiten, ob die ÖFB-Cupschlacht samt Verlängerung und Elferschießen am Mittwoch beim LASK, Rapid auch heute müde macht, wollte Grumser nicht preisgeben: "Vielleicht ist im Finish das ein oder andere Prozent mehr bei uns. Aber ich halte nichts davon, mich damit zu beschäftigen, wie es Rapid geht. Es geht um uns. Momentan geht es uns gut und das soll auch nach diesem Spiel so bleiben." Satin ergänzt im Abstiegskampf : "Es geht um Siege - egal gegen wen. Ich will immer an meine Grenzen und an mein Limit gehen." Das müssen alle.