tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 07. April 2019

Wolfgang Müller

Es bleibt beim Strampeln im Abstiegsstrudel

Die Bäume wachsen so schnell doch nicht in den Fußball-Himmel. Der Sieg in Hartberg war für den FC Wacker zwar eine Weichenstellung im Abwehrkampf, Rekordmeister Rapid ist aber doch ein anderes Kaliber. Trotz einer für Hütteldorfer Ansprüche "Katastrophensaison" demonstrierten die Grünweißen vor knapp 7500 Fans im Tivolistadion, dass sie zu Recht im Pokalfinale stehen.

Den wackeren Tirolern bleibt das Strampeln im Abstiegsstrudel und die Gewissheit, dass Klubs wie der Rekordmeister außer Reichweite sind. Doch darauf war und ist man eingestellt. Dafür sollte sich der FC Wacker gegen Konkurrenten wie Altach, Mattersburg und die Admira mit dem aggressivem Pressing schon freischwimmen können. Dazu braucht man jene Fähigkeiten, über die der FC Wacker verfügt - eine zusammengeschweißte Truppe, die immer und überall alles gibt. Einen jungen, engagierten Trainer, der konsequent seinen Weg geht.

Zugegeben nicht sensationell viel, aber Faktoren, die im Absteigskampf entscheiden. Und genau das müssen die Schwarzgrünen am kommenden Samstag im direkten Duell gegen den Letzten Admira so wie in Hartberg unter Beweis stellen. Was schwer genug und erneut ein Kraftakt wird.