tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 08. April 2019

Gernot Gsellmann

Die Kragenweite ist für Wacker „Rapid-los“!

Das verdiente 0:2 gegen Rapid muss die Grumser-Crew schnell aus den Kleidern schütteln – denn die „Wahrheit“ folgt in den nächsten Wochen

Klar wollte das nach Spielschluss keiner hören. Vor allem nicht die Spieler, die gekämpft und gerackert hatten, aber ohne jeglichen Ertrag blieben.
Aber Rapid spielt – bei normalem Verlauf – in der harten Qualifikationsrunde in einer eigenen Liga!

„Vielleicht steckt ein Körnchen Wahrheit darin“, versuchte Wackers Neo-Coach Thomas Grumser die schlechte Darbietung seiner Mannschaft beim Tivoli-Hit zu relativieren, „auch wenn bei einem günstigeren Spielverlauf etwas möglich gewesen wäre.“

Dafür hätte am Samstag jedoch viel zusammen kommen müssen: Vom viel besseren Abwehrverhalten und Kompaktheit bis hin zu viel weniger technischen Fehlern. Um nicht zu vergessen: eine gehörige Portion Glück. „Aber natürlich muss ich schon sagen: Ich hab uns schon weiter gesehen! Wir waren weit weg von dem, was wir uns vorgenommen haben.“

Die „Wahrheit“ folgt

Grumser, der intern das 2:0 in Hartberg „nie gehypet“ hat, weiß, dass die kommenden Wochen die Kragenweite von Schwarzgrün sein werden. Dass es da gilt, die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga zu holen: Admira (heim), Mattersburg (auswärts) und zweimal Altach, „da müssen wir punkten“.

Dafür sollten Matthias Maak, Roman Kerschbaum und Kollegen die Samstag-Schmach schnellstens abhaken. Und sich darauf besinnen, dass Innsbruck mit dem Rest des unteren Playoffs auf Augenhöhe ist. „Davon bin ich auch überzeugt“, stellt Grumser klar. Wie seine Mannschaft.
Was alle im schwarzgrünen Clan im ersten Schicksals-Spiel gegen Schlusslicht Admira am Samstag auch unter Beweis stellen müssen.