tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 14. April 2019

Tobias Waidhofer

Die Suche nach dem Positivem

Viele der 2363 Zuschauer im Tivoli hielt es in der Schlussphase des Duells mit der Admira nicht mehr auf ihren Sitzen. Von "Standing Ovations" war die schwarz-grüne Anhängerschaft freilich meilenweit entfernt. Vielmehr traten viele Fans die vorzeitige Flucht nach Hause an. Irgendwie war das auch verständlich, denn was der FC Wacker über weite Teile der 1:3-Niederlage gegen das bisherige Tabellen-Schlusslicht Admira zeigte, war eines Bundesligisten unwürdig.

In der ersten Halbzeit ließ man die Offensive der Admira phasenweise wie jene eines Champions-League-Klubs aussehen. Die Niederösterreicher waren schneller, bissiger, technisch beschlagener; kurz: besser. Der Schwung des Quali-Runden-Auftaktsieges in Hartberg ist längst dahin. Wenn es am Spielfeld etwas Positives zu berichten gab, dann die Tatsache, dass der FC Wacker sich nach dem 0:1 zwischenzeitlich zurückkämpfte. Über die folgenden Gegentore zum 1:2 und 1:3 sollte man aber besser den Mantel des Schweigens legen.

So trist der gestrige Nachmittag auch war, noch scheint Licht am Horizont: Es fehlen bei sieben ausstehenden Partien nur zwei Punkte auf Hartberg und drei auf die Admira. Gestern freilich nur ein ganz schwacher Trost.