tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 15. April 2019

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Nach 1:2 wird in den Ferien trainiert

Innsbruck - Kopfschüttelnd verließ Maria Plattner den Kunstrasenplatz an der Wiesengasse in Innsbruck. Trotz ihres Tores in der 48. Minute mussten sich die Wacker-Damen Landhaus/Austria Wien gestern schlussendlich mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. "Sie waren spielerisch einfach stärker", gestand die 17-Jährige und fügte hinzu: "Obwohl wir schon gut gegengehalten haben."

Die tonangebende Mannschaft in der Bundesliga-Partie war jedoch über 90 Minuten Landhaus/Austria. Auch weil "unsere Mannschaft ein paarmal überhastet gehandelt hat". Eine Schwäche, die bei der Aufsteiger-Mannschaft aufkommt, wenn das Team unter Druck gerät. "Aber auch das werden wir noch lernen", sagte St.-Pölten-Akademiespielerin Plattner, die am Ostermontag beim Tabellen-Schlusslicht Südburgenland wieder fest mit drei Punkten rechnet.

Es wäre ein schöner Abschluss zum Ende ihrer Osterferien, denn zuletzt hatte die U17-ÖFB-Spielerin wirklich wenig zu lachen. Das Verpassen der EM-Qualifikation war ihr drittes Scheitern mit einer ÖFB-Auswahl an einem großen Turnier. "Aber es wird schon noch einmal klappen", sagte die ehrgeizige Axamerin, deren Ziel es ist, ins Ausland zu wechseln und im A-Team aufzulaufen. Von dem her ist es nicht verwunderlich, dass sie ihre Ferienzeit vom Internat in St. Pölten nicht zum Chillen nutzt, wie die Jugendliche sagt, sondern zum Trainieren.