tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 29. Juli 2019

Georg Fraisl

Warten auf „Meusi“

Der verletzte Verteidiger Stefan Meusburger kommt Mitte August wieder zurück und soll die Sehnsucht nach mehr Erfahrung stillen

Abputzen – und weiter geht’s! Was man halt nach Niederlagen so sagt. Vor allem nach solchen, die vermeidbar waren. Auch Sportboss Ali Hörtnagl riskierte nach dem 0:2 der Schwarzgrünen zum Auftakt in Steyr achselzuckend eine Fütterung des Phrasenschweins.
Was soll man auch sonst sagen? „Eigentlich müssen wir sie weg tun, aber das ist eh schon analysiert worden“, seufzte Ali, „beim Stand von 0:0 hatten wir vier Hochkaräter.“

Panik bricht bei den Innsbruckern nach der Auftaktpleite keine aus. Sunday Faleye, der nigerianische Stürmer, wird die einzige Neuerwerbung bleiben. Nicht nur weil es die Brieftasche so vorschreibt: „Wir gehen den jungen Weg weiter“, legt Hörtnagl fest.

Nun gegen Dornbirn

Die personifizierte Hoffnung für die Zukunft ist Stefan „Meusi“ Meusburger, der sich aufgrund latenter Probleme das Knie arthroskopieren ließ und Mitte August wieder zur Mannschaft stoßen soll. „Klar würde uns die Erfahrung von Meusburger gut tun. Aber so ein Eingriff braucht Zeit, wir müssen warten“, meinte Trainer Thomas Grumser. Nachsatz: „Ich mache mir keine Sorgen, wir haben Qualität!“

Die nächste Chance, das zu beweisen, kommt am Sonntag bei der Matinee gegen Aufsteiger Dornbirn. „Da müssen eben drei Punkte her. Dann schaut’s gleich wieder anders aus“, so Hörtnagl.