tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 05. August 2019

Georg Fraisl

Schwarzgrün atmet erleichtert auf

Wacker Innsbruck hat die Scharte des Fehlstarts bei Vorwärts Steyr (0:2) wieder ausgebessert und vor 2057 Zuschauern im Tivolistadion Aufsteiger Dornbirn mit 1:0 (1:0) besiegt. Es war für die Schwarzgrünen ein hartes Stück Arbeit, bei dem Torjäger Elvin Ibrisimovic den berühmten „Dosenöffner“ in einer harten Partie fand.

Die Spieler rissen jubelnd die Arme in die Höhe, die Ersatzspieler stürmten begeistert aufs Feld, die Trainer umarmten sich, die Nordtribüne tanzte – und dann schwebten auch noch die Klänge von „Sierra Madre“ durchs Tivolistadion.

Nein, das sah nicht aus, als hätten die Schwarzgrünen gerade nur irgendeinen Sieg gefeiert. Da war die allgemeine Erleichterung im Stadion förmlich greifbar. Und nicht nur weil es ein Erfolg im ersten Heimspiel nach diesem vermaledeiten Abstieg war. Diese drei Punkte haben Wacker zudem aus jener ominösen Zone unterm Strich in der Tabelle gehievt, wo keiner hinwill. Nicht einmal nach zwei Runden.

Ein Vorarlberger machte die Vorarlberger platt. Weil Torjäger Elvin Ibrisimovic in Minute 24 dort stand, wo Torjäger zu stehen haben, und Torhüter Bundschuh elegant überhob. Bitter für die Dornbirner, die mit sehr körperlichem Spiel die Schwarzgrünen fast aus der Balance gebracht hätten.

Schöne Konter verjuxt

„Glücklich“, nannte auch Wacker-Trainer Grumser die 1:0-Pausenführung. Selbst in Halbzeit zwei hatten die Gäste schöne Chancen. Erst am Ende ergaben sich für Wacker gute Konter, doch da agierten der starke Conte & Co zu überhastet. Grumser: „Hauptsache gewonnen, wichtig für den Kopf.“