tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 09. August 2019

Georg Fraisl

Maranda in der Transfer-Hölle

> Das englische Transfer-Fenster schloss, ohne dass der FC Barnsley den Wacker-Verteidiger registrieren ließ > Jetzt hängt Manuel völlig in der Luft > Und wann die FIFA diesen Fall entscheidet, ist total unklar

Der Sprung auf die Insel? Der Traum jedes Fußballers. Und sei es auch nur die Championship-Liga.
Manuel Maranda (22) war daher im siebenten Himmel, als die Verträge mit dem FC Barnsley unter Dach & Fach waren. Bei Wackers Amateuren hatte der Verteidiger der Admira im vergangenen Sommer begonnen – und landete glatt auf der Insel.
Inzwischen ist die Sache für Manuel aber zu einem echten Albtraum geworden.

Gestern 18 Uhr schloss das englische Transferfenster – ohne dass der FC Barnsley, der gestern Admiras Stürmer Schmidt um 1,2 Millionen kaufte, den Ex-Wacker-Spieler registrieren hätte lassen. Die Engländer wollen ihn offenbar nicht mehr. Marandas Beraterfirma SPOCS und Wacker beharren aber darauf, dass alle (!) Verträge unterschrieben wurden. Und reichen den Fall nun an die FIFA weiter. Wann eine Entscheidung fällt, steht in den Sternen.
Und bis dahin sitzt Manuel in Wien – und wartet. Die Transfer-Hölle. Der Vertrag mit Wacker wurde aufgrund des Transfers zu Barnsley ja aufgelöst, zu einem anderen Klub kann er nicht – er hat ja einen laufenden Vertrag mit dem Championship-Klub.

Heute beim FAC

650.000 Euro soll die Ablöse betragen, die auf mehrere Empfänger aufgeteilt werden würde (Wacker, Admira etc). Schuldenfrei soll der Innsbrucker Klub auch ohne dieses Geld sein. Und hofft heute in Wien beim FAC auf Zuwachs beim Punkte-Konto. Jawadi rückte für Satin in die Erste.