tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 13. August 2019

Wolfgang Müller

FC Wacker hat im Cup ein Abo auf Auswärtsspiele

Innsbruck - Alle Neune - wenn es beim FC Wacker eine fixe Konstante gibt, dann sind das Auswärtsspiele im ÖFB-Pokal. So bescherte die Auslosung der zweiten Runde eine lange Dienstreise zu den Roten nach Graz. Die brisante Partie gegen den GAK ist bereits das neunte Auswärtslos in Folge. "Wir können es ohnehin nur nehmen, wie es ist. Wenigstens hatten wir in der ersten Runde mit Kitzbühel eine kurze Anreise", erklärte FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl, der die ersten beiden Runden im heimischen Cup ohnehin nur als Nullsummenspiele sieht. Heißt im Klartext, dass man froh sein muss, wenn man nicht draufzahlt.

Das letzte Pokal-Heimspiel bestritt der FC Wacker vor knapp vier Jahren am 27. Oktober. Lediglich 2400 Zuschauer verfolgten im Achtelfinale das Duell der Zweitligisten FC Wacker gegen den LASK. Die Linzer siegten im Tivolistadion durch Tore von Nikola Dovedan und René Gartler 2:0.

In der Saison 2016/17 begann dann die leidige Los­pechserie. In Mannsdorf schieden die Tiroler gleich in Runde eins im Elferschießen aus. 2017/18 traten die Schwarz-Grünen in Steyr an (1:4 nach Verlängerung), Am­stetten (0:1) und Klagenfurt (2:4-Niederlage); 2018/19 führte die Österreich-Tour zu den Wiener Linien (2:3), Neusiedl (1:3) und Hartberg (3:4-Niederlage). Der 7:0-Sieg in Kitzbühel am 19. Juli 2019 war die achte Auswärtspartie in Folge, der GAK wird der neunte Streich.

Zum Finanziellen ein Vergleich mit Deutschland: Während in Österreich in der ersten Runde alle Vereine 1000 Euro beziehen, landen bei unserem Nachbarn 175.000 Euro auf den Konten aller 64 Mannschaften, die in der ersten Runde im Einsatz sind.