tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 25. August 2019

Gernot Gsellmann

Zuhause ist es doch immer am schönsten

Fremdgehen ist nicht ihre Stärke – kein Wunder könnte man meinen: Sie sind ja alle noch (zu) jung & unerfahren. Doch nach dem 2:1-Erfolg gegen Amstetten sollten die Schützlinge von Thomas Grumser auch endlich mal auswärts reüssieren. „Wenn nicht gewinnen aber zumindest mit einem Zähler heimfahren“, hofft Wacker-Innsbruck-Coach Thomas Grumser.


Zahlen, die die Diskrepanz glasklar verdeutlichen: Auswärts kein Zähler, sogar kein Treffer, zuhause die Maximalausbeute von neun Punkten geholt.
Auch wenn die Ausbeute von Tivoli und Fremde nicht entgegengesetzter sein kann – Grumser sieht zumindest die Leistungen seiner Youngsters nicht so unterschiedlich. „In Steyr hatten wir Riesenmöglichkeiten, der FAC wollte zum Teil ja gar nicht.“ Und zuhause gegen Dornbirn und Amstetten hatten Karim Conte und Co. doch auch das nötige Quäntchen Glück. „Aber natürlich ist klar, dass uns die Fans im eigenen Stadion schon über eine Talsohle hinweg retten können.“ Dank extremer Lautstärke. „Die gibt uns immer wieder Kraft.“

Ausbeute okay


Es ist anzunehmen, dass die 1638 Fans vom Freitag nicht alle nach Linz tingeln werden ... Wie kann man also ohne Top-Unterstützung auswärts den Turnaround vollziehen? „In dem wir vor dem gegnerischen Gehäuse konsequenter agieren.“ Nach dem Auftritt bei Blau-Weiß kann dies auch in einem Test gegen 1860 München am 6. September intensiviert werden.
Abgesehen davon ist Grumser mit dem bisherigen von Wacker zufrieden. „Die Ausbeute ist okay. Auch durch die extreme Dichte in der Liga.“