tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 31. August 2019

Tobias Waidhofer

Fern der Heimat bleibt der FC Wacker weiter zahnlos

Von wegen in Linz beginnt's: Der FC Wacker ist auswärts weiter ohne Punkte, weil man in der sechsten Runde der 2. Liga 0:1 bei BW Linz verlor.

Linz - Schon wieder ein Gegentor aus einer Standardsituation: Der FC Wacker musste sich gestern bei BW Linz trotz einer engagierten Leistung mit 0:1 geschlagen geben, weil die jungen Schwarzgrünen bei einem Freistoß der Gastgeber einen Sekundenschlaf einlegten und Fabian Schubert diesen in der 64. Minute zum Goldtreffer nutzte.

Dabei hatte das hart umkämpfte Match mit einer Torchance des FC Wacker begonnen, aber BW-Linz-Goalie Ammar Helac bändigte den Volleyversuch von Markus Wallner (8. Minute). Danach übernahmen die Gastgeber von Trainer Goran Djuricin das Kommando: Doch sowohl Martin Grasegger (17.) als auch Thomas Fröschl (19.) fanden ihren Meister in Wacker-Keeper Lukas Wedl. Ein Freistoß von Philipp Pomer strich dann auch noch knapp am Kasten vorbei (20.). Nach der blau-weißen Druckphase bekamen die Innsbrucker das Match in den Griff. Das Problem? Die fehlende Durchschlagskraft abseits des heimischen Tivol-Rasens nahm die Grumser-Truppe auch mit in die Stahlstadt. Das torlose Remis war ein logischer Pausenstand.

Der gefährlichste Tiroler Akteur blieb auch in der zweiten Halbzeit Wallner, der zuerst zu lange mit dem Abschluss zögerte (51.) und eine Minute später bei einem Lattenschuss im Abseits stand. Ein Gründler-Kopfball landete ebenso in den Armen von Linz-Leeper Helac (55.). Die Schwarzgrünen, die gestern in weißen Trikots antraten, waren jetzt am Drücker - außerdem sollte der eingewechselte Ertugrul Yildirim die Durschlagskraft erhöhen.

Auf der anderen Seite fand dann Fröschl die erste Linzer Chance im zweiten Durchgang vor. Richtig ernst wurde es für Wacker-Keeper Wedl aber erst nach einer Stunde, als er in extremis gegen den Ex-Wattener Oliver Filip rettete. Vier Minuten später folgte der schon angesprochene Schubert-Treffer. In der Schlussphase hatte Innsbruck in Person von Rückkehrer Stefan Meusburger die Riesen-Chance auf den Ausgleich. Es sollte aber nicht sein ...