tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 05. September 2019

Gernot Gsellmann

Hoffnung auf „frisches Geld“

> Vertragsloser Rami Tekir kehrte gestern zu Wacker Innsbruck zurück
> Investoren stehen vor der Tür – in den kommenden Wochen wird sich entscheiden, in welche Richtung Schwarzgrün in Zukunft geht

Es könnte Bewegung in den Stillstand (nachdem die Vereinsführung die Schulden abgebaut hatte) kommen. Sollte man es zulassen – denn die Mitglieder müssten auch ihren Sanktus geben. Erstmals seit langer Zeit scheint bei Wacker Innsbruck eine Möglichkeit zu bestehen, dass dem notorisch finanziell klammen Klub unter die Arme gegriffen wird. Denn mit zwei Interessenten wird bereits intensiv gesprochen:
> Ein Investor (nicht aus Tirol), der auch Anteile vom Klub will.
> Eine Investoren-Gruppe wie die „13 Freunde des LASK“. Der vor wenigen Jahren noch am Boden lag, nun knapp in der Champions-League-Qualifikation scheiterte.

Eines hätten beide gemeinsam: Der Vereinsname Wacker Innsbruck würde nicht angetastet werden. „Die Frage wird sein, ob wir in Zukunft ein nur auf Tradition basierendes Dasein wie Austria Salzburg haben wollen oder wir uns als Klub weiterentwickeln können“, gibt es für Vorstandsmitglied Felix Kozubek nur zwei Varianten. Normalweise wohl keine Frage ...

Tekir ist zuhause

Gestern konnte Thomas Grumser überraschenderweise noch einen weiteren Spieler neu begrüßen: Rami Tekir (22), dessen Verkauf nach Salzburg den schwarzgrünen Klub vor zweieinhalb Jahren rettete, dort aber mehr mit Verletzungen kämpfte, unterschrieb als vertragsloser Spieler bis kommenden Sommer.