tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 24. September 2019

Gernot Gsellmann

Mit der Frische der Rotation soll den Rotjacken die Luft genommen werden

„Bäume ausgerissen“ hat Wacker Innsbruck in den vergangenen Cup-Jahren nie – heuer soll zumindest mal die dritte Runde erreicht werden. Mit einem Sieg beim GAK. „Es wird schwer, aber wir haben in der Liga gesehen, dass wir die Möglichkeiten haben“, reiste Coach Thommy Grumser entspannt nach Graz.

In der zweiten Liga ist Grumser ein Verfechter von Kontinuität – oft steht die gleiche Startelf am Grün. Doch heute, in der zweiten Runde des ÖFB-Cups, wird Wackers Trainer etwas rotieren. „Um auch gewisse Frische in die Mannschaft zu bringen.“ Fix in die Mannschaft rücken Heimkehrer Tekir, der defensive rechte Außenbahnspieler Alexander Joppich, die Stürmer Elvin Ibrisimovic und Sunday Faleye, dem gegen Liefering der Knopf aufgegangen ist. „Das Tor zum Ausgleich hat ihm sehr gutgetan.“

Vor elf Tagen stand das traditionsreiche Duell auf dem Zweite-Liga-Plan, damals siegte Wacker am Tivoli mit 2:0. „Und von der taktischen Ausrichtung wird die Partie in Graz auch nicht anders laufen.“ Die Rotjacken werden versuchen, mit viel Ballbesitz zum Erfolg zu kommen, Wacker mit schnellem Umschaltspiel.

Kogler will Revanche

Wacker wird sich heute auch auf die Aggressivität eines Ex-Schwarz-Grünen einstellen müssen: Alexander Kogler, der erst im Sommer vom Inn an die Mur gewechselt ist. „Ich hab mein halbes Leben in Tirol verbracht, es ist fast ein Stück Heimat für mich. Aber wir haben in der Liga gegen Innsbruck 0:2 verloren. Da ist Revanche angesagt!“ Papa Walter, einst Wacker-Trainer, wird ihm im Stadion die Daumen drücken.