tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 25. September 2019

Daniel Suckert

Wacker hat im Cup noch Lust auf mehr

Graz, Innsbruck - Eigentlich hatte der FC Wacker beim Cup-Gastspiel in Graz beim GAK alles fest im Griff: Nach 45 Minuten führte man komfortabel durch Tore von Kapitän Murat Satin (13.) und Elvin Ibrisimovic (38.) solide mit 2:0. Wacker-Coach Thomas Grumser hatte gleich vier Neue aufgeboten - darunter Heimkehrer Rami Tekir und den Wiedergenesenen Satin, der sich Anfang August das Syndesmoseband gerissen hatte. Beide lieferten eine bärenstarke Leistung ab, besonders Tekir war an fast jeder guten Offensiv-Aktion beteiligt.

Aber das Haar in der Suppe fand man eben auch in der Offensive: Stürmer Ibrisimovic lief schon in der Anfangsphase (9.) allein auf das GAK-Gehäuse und keine 20 Minuten später wurde sein Heber auch noch auf der Linie gerettet. Und dann waren da noch ein Meusburger-Kopfball (25.) und ein Weitschuss von Sunday Faleye (27.), die die Führung der Gäste höher ausfallen hätten lassen können.

So erwachten die bis dahin ideenlosen Grazer aber in Hälfte zwei neu zum Leben. Und als Richard Willian De Souza Valerio (73.) den Ball aus spitzem Winkel ins Kreuzeck hämmerte, stand die Merkur-Arena Kopf. Die Hausherren drängten, die junge Tiroler Abwehr ließ sich davon aber nicht aus dem Takt bringen.

Mittendrinnen in der Drangperiode der roten Hausherren scheiterte Markus Wallner (81.) mit einem Lupfer an der Querlatte - es wäre die endgültige Entscheidung gewesen. So hieß es zittern bis Minute 96, ehe der Aufstieg in die nächste Cup-Runde unter Dach und Fach war. Kapitän Satin verkündete danach selbstbewusst: "Der Auswärtssieg tut gut und es werden noch weitere folgen." Für die Truppe von Trainer Grumser war es nach dem 2:0-Ligaerfolg der zweite Sieg über den GAK innerhalb von zehn Tagen.