tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 28. September 2019

Alex Tramposch

Tivoli lässt die Gegner zittern

> Daheim ist Innsbruck eine Macht, konnte alle vier Spiele gewinnen – der nächste Dreier in der Festung Tivoli soll heute gegen Lafnitz folgen > Wacker will an die Leistung vom Cup-Sieg beim GAK anschließen

Das Tivoli-Stadion ist in dieser Saison eine Festung – vier Spiele, vier Siege, Platz eins in der Heimtabelle. Da sollte Lafnitz kein Stolperstein sein. „In dieser Liga gibt es keinen Selbstläufer – wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen, hin und wieder auch darüber hinaus“, meinte Coach Thomas Grumser. Innsbrucks junge Truppe wird den Steirern nicht den Gefallen machen und das Match auf die leichte Schulter nehmen.

Das Cup-Spiel am Dienstag beim GAK hatte zwar Substanz gekostet – der 2:1-Sieg gab aber auch viel Kraft, stärkte das Selbstbewusstsein. „Lafnitz hat richtig gutes Potenzial was die individuelle Qualität anbelangt, einen großen Kader. Wir haben Respekt, aber auch großes Vertrauen in uns, wollen das zeigen. Wir stellen uns darauf ein, dass es wieder ein intensives Spiel wird“, sagte Grumser.

Die Qual der Wahl

In Graz hatte Neuzugang Rami Tekir in seiner ersten Partie seit der Rückkehr nach Innsbruck groß aufgespielt – in dieser Form ist er aus der Startelf nicht wegzudenken. „Es war sein erstes Spiel nach einer längeren Wettkampf-Pause – grundsätzlich geht’s ihm gut, natürlich ist er ein bisschen geschlaucht.“ Im zentralen Mittelfeld hat Grumser nun die Qual der Wahl – dass Karim Conte heute gesperrt ist (Gelb-Rot in Liefering), macht es ihm ein bisschen einfacher.