tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 30. September 2019

Georg Fraisl

Der Horror kam im Takt

Der Schock über die erneute Verletzung von Rami Tekir hat Wacker Innsbruck fest im Griff – Grumser sucht für Kapfenberg neues Team

Das Entsetzen in der schwarzgrünen Gemeinde ist enorm. Auch in den sozialen Medien regierte am Wochenende die Erschütterung über die neuerliche Verletzung von Rami Tekir.

Erst 22 Jahre ist der Junge alt, der beim SK Rum seine Fußball-Karriere begonnen hat. 22 – und schon zum dritten Mal mit einem Kreuzband-Riss out.
Horror-Verletzungen wie im Takt: 25. Juni 2017 bei Liefering, 8. August 2018 wieder bei den Jung-Bullen und nun am Samstag, den 29. September 2019, ein völlig zerstörtes Knie. Nicht nur Innenband und Kreuzband sind gerissen, auch die Patellasehne ist teilweise ab.

„Richtig brutal“, rang auch Wacker-Trainer Thomas Grumser mit Worten.
Auch für ihn ein schwerer Schlag. Schließlich hatte Rami beim ÖFB-Cup-Erfolg beim GAK (2:1) so richtig gefiedelt. „Tekir wäre nicht nur in der 2. Liga, sondern auch in der Bundesliga eine Waffe“, hatte Lafnitz-Trainer Feldhofer vor dem TivoliMatch gemeint. Eine Waffe, auf die die Schwarzgrünen verzichten müssen, bevor sie richtig gezogen wurde.

Neue Innenverteidigung

Gegen Kapfenberg am Freitag wird Tekir nicht der einzige Ausfall sein. Durch die beiden Ausschlüsse für Meusburger und Bacher muss sich Grumser eine völlig neue Innenverteidigung suchen. Standard-Keeper Wedl fehlt ja schon länger.