tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 01. Oktober 2019

Wolfgang Müller

Tekir operiert, neuer Personalplan

Innsbruck - "Die Operation ist gut verlaufen. Innenband, Kreuzband und die eingerissene Patellasehne sind geflickt", vermeldete Dr. Pete­r Gföller gestern nach der Knie-OP des Wacker-Pechvogels Rami Tekir. Der 22-Jährige zog sich im Heimspiel gegen Lafnitz bekanntlich den dritten Kreuzbandriss seiner Karriere zu. Nach dem positiv verlaufenen Eingriff im rechten Kniegelenk beginnt für Tekir der harte Weg zurück. "Knorpel und Meniskus hat es zum Glück nicht erwischt, aber rund neun Monate wird es bei der Schwere dieser Verletzung schon dauern", erklärte Gföller.

Per 1. Oktober 2019 gibt es in der Geschäftsstelle des FC Wacker Innsbruck einige Veränderungen. Alexander Zorzi übernimmt von Felix Kouzubek, der sich auf Marketing, Kommunikation und Sonderprojekte konzentriert, das Amt des Pressesprechers. Insgesamt werden 100 Personal-Wochenstunden abgebaut und dadurch erste große Einsparungen vorgenommen. Ab heute gibt es nur noch zwei Vollzeitkräfte, die restlichen Mitarbeiter arbeiten Teilzeit.

Oberste Prämisse beim Personalplan war, so viele "Köpf­e" und damit so viel "Know-how" wie möglich beim Verein zu halten. Aus diesem Grund wurden mehrere Teilzeitmodelle erarbeitet, die Stundenkürzungen mehrerer Mitarbeiter, vor allem im Management, vorsehen. Ein Großteil der Stunden­reduktionen betrifft das aktuelle Vereinsmanagement. So schraubt beispielsweise Sportchef Alfred Hörtnagl sein Wochenpensum auf 30 Stunden zurück.

"Durch den neuen Personalplan wird das Budget erheblich entlastet. Darüber hinaus verlieren wir wenig Know-how und können auf die künftigen Entwicklungen reagieren", ließ FCW-Präsident Gerhard Stocker gestern ausrichten.