tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 04. Oktober 2019

Gernot Gsellmann

„Wir spielen auch für Rami“

Kapfenberg soll im Tivoli-Stadion für schwarzgrüne Steirer-Pleite (klares 0:3 gegen Lafnitz) büßen Dezimiertes Wacker-Team will ab jetzt auch für den schwerverletzten Tekir (Kreuzbandriss) siegen

"Leicht war’s nicht – aber wir haben eine Truppe, die zusammenhält.“ Murat Satin kann mit seinem kongenialen Mittelfeldpartner Rami Tekir, der in seinem zweiten (!) Spiel nach seinem schwarzgrünen Comeback den dritten Kreuzbandriss (rechtes Bein) erlitten hatte, mitfühlen. „Aber es geht weiter – wir werden auch für Rami spielen!“ Und hoffentlich siegen.

„Das wäre gegen Kapfenberg nötig“, lässt auch Satins Boss Thomas Grumser keine Zweifel am heutigen Unterfangen. „Aber wir wissen schon, dass Kapfenberg nicht leicht zu bezwingen sein wird. Auch wenn sie Tabellenletzter sind.“ Ried tat sich blutig schwer, Liefering hatte kein leichtes Spiel.

Zumal Wacker Innsbrucks Coach auch einige Umstellungen vornehmen wird müssen. Da sein etatmäßiges Innenverteidiger-Duo letzten Samstag Opfer seiner Nerven wurde. Felix Bacher und Stefan Meusburger mussten frühzeitig unter die Dusche. Doch vor allem die Drei-Spiele-Sperre gegen „Meusi“ ist schlichtweg ein Witz – bedenkt man, dass Jörg Siebenhandl nach einer derben Aussage vor TV-Kameras („am liebsten hätten ihn alle zusammengegrätscht“/den Schiedsrichter) mit null davonkam ...

„Aber wir müssen es nehmen wie’s ist“, bleibt Grumser gelassen. Stattdessen sollen Hupfauf und Abali im defensiven Zentrum dicht machen.