tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 06. Oktober 2019

Gernot Gsellmann

„Rote Zone“ macht (noch) keine Angst

Ein Selbstfaller, der richtige Schmerzen bereitet! Das freitägige 1:2 gegen Kapfenberg lag Wacker Innsbruck und Coach Thomas Grumser noch gestern schwer im Magen. „Gegen Lafnitz und den KSV haben wir uns mehr ausgerechnet. Diese zwei Heimniederlagen sind ein Dämpfer!“ Zumal es das Restprogramm im Herbst für Schwarzgrün in sich hat ...

Gefühlte 60 bis 70 Bälle im Strafraum der Steirer – doch wirklich gefährlich wurde es für das Schlusslicht in den seltensten Fällen: Weil die Wacker-Offensive kaum auf den Endzweck aus war. „Im letzten Drittel fehlte uns auch die Genauigkeit“, musste Grumser zähneknirschend gestehen, „dazu fehlt uns die Durchschlagskraft.“ Alles eine Frage der Qualität: Erst zehn Tore in zehn Partien – für die Innsbrucker mit Sicherheit um zehn zu wenig!
Mit einem Stürmer von Zweitliga-Format wäre der Bundesliga-Absteiger nun höchstwahrscheinlich nicht in der prekären Situation: Nur einen Punkt von der „Roten Zone“ entfernt. „Aber es kann in dieser engen Liga schnell auch in die andere Richtung gehen.“

Üppiges Restprogramm

Doch dazu müsste sich Wacker nach der 14-tägigen Länderspielpause kräftig steigern: Nach dem Spiel in Wien gegen die Young Violets warten mit Titelfavorit Ried (H), Co-Aufstiegskandidat Austria Lustenau (A), Tabellenführer Austria Klagenfurt (H) und Wundertüte Horn (A und H) wahre Kapazunder. Vielleicht aber kommt neben dem nötigen Glück auch das nötige Augenmaß der Schiedsrichter zurück: Denn zuletzt wurden Schwarzgrün von Fröhlacher und Schörgenhofer zwei klare Elfmeter vorenthalten ...