tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 21. Oktober 2019

Thomas Mair

Stadtderby fernab von Innsbruck

Die Reichenau feierte gestern den ersten Auswärtssieg mit einem 2:1 beim FC Wacker II, der für das Lokalduell in Rum Asyl erhielt.

Rum - Es sind nur wenige Schritte über den Kugelfangweg, um vom Rumer Sportzentrum auf das Innsbrucker Gemeindegebiet zu gelangen. Trotzdem fand das Stadtderby in der Regionalliga Tirol zwischen Wacker Innsbruck II und der Reichenau fernab der Landeshauptstadt statt. "Wir waren froh, dass wir das Spiel in Rum ausrichten durften. Es war die bessere Lösung als in Jenbach", meinte Wacker-II-Coach Christian Stoff, der sich über den regen Zuschauerzuspruch freute. Für ihn selbst gestaltete sich die Anreise besonders kurz: "Ich musste nur zweimal umfallen."

Im Spiel selbst war der böige Wind Gegner beider Mannschaften, weshalb Reichenau-Trainer Gernot Glänzer nach dem torlosen Pausenstand vom "ersten Meilenstein" sprach: "Wir haben die erste Halbzeit gegen den Wind gut herumgebracht." Im Anschluss half auch Mutter Natur den Reichenauern. Beim 1:0 fand ein abgefälschter Kraxner-Freistoß den Weg ins Tor, während eine Rauth-Flanke aufgrund des böigen Windes zum 2:0 im Kreuzeck einschlug. "Trotzdem war der 2:1-Sieg verdient", freute sich der 51-Jährige über den ersten Auswärtssieg gegen die mit Profis (Faleye, Kusej, Yildirim) verstärkten Fohlen.